Pressemitteilung

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH erzielt solides Konzernergebnis 2015

27.06.2016

Die Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH (SWFH) hat im Geschäftsjahr 2015 ein Konzernergebnis in Höhe von 38,0 Millionen Euro erzielt und schließt damit nur geringfügig unter Vorjahresniveau ab. Die operativ eigenständigen Unternehmen sorgen unter dem Dach der SWFH dafür, dass die wachsende Stadt Frankfurt „gut funktioniert“.


„Frankfurt wächst jährlich um 15.000 Einwohner. Viele Familien ziehen zu uns. Unternehmen und viele Menschen aus dem Umland schätzen die Qualität unserer Stadt. Damit die einen wie die anderen hier gern und gut leben können und Frankfurt attraktiv bleibt, müssen wir kräftig in unsere Infrastruktur investieren. Hier leistet die Unternehmensgruppe Stadtwerke Frankfurt am Main als Energie- und Wasserlieferant sowie Verkehrsdienstleister, mit einer innovativen Abfallverbrennung und den Schwimmbädern einen wertvollen Beitrag“, sagte der SWFH Aufsichtsratsvorsitzende Oberbürgermeister Peter Feldmann am 27. Juni 2016 bei der Bilanzpressekonferenz.


Die SWFH, hundertprozentige Tochter der Stadt Frankfurt am Main, berichtete über das Geschäftsjahr 2015. Im Mittelpunkt standen die Ergebnisse der operativen Tochtergesellschaften in den Geschäftsfeldern Energie- und Wasserversorgung (Mainova), Öffentlicher Personennahverkehr (VGF, ICB, MMF), thermische Abfallverwertung (AVA) und Bäderangebote (BBF). Der Sprecher der SWFH Geschäftsführung, Dr. Constantin H. Alsheimer: „Der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding ist es 2015 gelungen, Wirtschaftlichkeit und öffentliche Daseinsvorsorge auf hohem Niveau miteinander in Einklang zu bringen.“ Das Konzernergebnis beträgt 38 Millionen Euro und liegt damit geringfügig (- 1 Million Euro) unter dem Vorjahresergebnis. 2015 wurden die guten Ergebnisse der Mehrheitsbeteiligungen (AVA, Mainova und Tochtergesellschaften, SWFH und VGF) durch gesunkene Ergebnisbeiträge der Minderheitsbeteiligungen, die nach der at-Equity-Methode bilanziert werden, gemindert.


Investitionen in unsere wachsende Stadt
Die Investitionen im Geschäftsjahr 2015 befanden sich weiter auf hohem Niveau. „Die SWFH hat knapp 200 Millionen Euro in Erweiterung, Erneuerung und Ausbau der Infrastruktur investiert“, so Alsheimer. Denn Frankfurt wächst und soll als Wohn- und Wirtschaftsstandort sowie als Touristenziel an Attraktivität zulegen. Das ist nur möglich durch den Ausbau und die Modernisierung von Energie- und Wasserversorgung, Verkehrsinfrastruktur, die Anschaffung von Fahrzeugen und ebenso ein gutes Freizeitangebot, zu dem die BäderBetriebe Frankfurt deutlich beitragen.


Stabile finanzielle Basis
„Der Stadtwerke-Konzern hat auch im zurückliegenden Jahr das Ziel ‚nachhaltiges Wirtschaften ohne Eigenkapitalverzehr sicherzustellen‘, erreicht. Das bedeutet, dass die anspruchsvolle Aufgabe, Wirtschaftlichkeit und Daseinsvorsorge miteinander zu vereinbaren, gemeinsam bewältigt wird“, erläuterte der Aufsichtsratsvorsitzende Oberbürgermeister Feldmann. Damit ist eine solide Basis auch für die kommenden Jahre vorhanden, die neue Herausforderungen Aufgaben mit sich bringen. Als solche werden benannt: Stetiges Wachstum der Bevölkerung (jährlich mehr als 2 Prozent), ehrgeizige Klimaschutzziele, permanenter Erneuerungsbedarf und steigende Anforderungen an die Infrastruktur einer modernen Metropole, die sich international behauptet.


Stadtwerke & Stadtwerker
„Aus einer Hand. Für unsere Stadt“ – das ist das Motto der Unternehmensgruppe Stadtwerke Frankfurt am Main. Viele tausende Hände sind es tatsächlich, die Tag für Tag mit anpacken. Und viele Köpfe natürlich. SWFH Arbeitsdirektor Thomas Wissgott: „Die Leistungen von mehr als 5.500 Menschen stehen hinter dem Zahlenwerk, das wir heute präsentieren. Sie setzen sich dafür ein, dass wir auch unter wirtschaftlich und politisch schwierigen Rahmenbedingungen gute Ergebnisse liefern. Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit.“ Zum Jahresende 2015 waren 5.505 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz. Weiterhin 189 technische und kaufmännische Auszubildende, die zukünftig die Unternehmen Mainova und VGF als ausgebildete Fachkräfte unterstützen werden. Denn auch entgegen jüngsten Arbeitsmarkttrends ist bei der Unternehmensgruppe Stadtwerke die dauerhafte und langjährige Beschäftigung in einem Betrieb eher Regel als Ausnahme.

Ausblick
„Die SWFH-Geschäftsführung geht davon aus, dass 2016 wieder ein positives Ergebnis, in etwa auf dem Niveau von 2015 erzielt werden kann“, so Geschäftsführer Alsheimer.


Pressekontakt

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH

E-Mail: kommunikation@stadtwerke-frankfurt.de
Tel.: 069 213 266 51

Kurt-Schumacher-Straße 8

60311 Frankfurt am Main

www.stadtwerke-frankfurt.de


Unternehmensgruppe Stadtwerke Frankfurt am Main 2015 auf einen Blick:
    •    einer der größten Infrastrukturkonzerne in Deutschland
Eigentümerin: Stadt Frankfurt am Main (100%)

Tochtergesellschaften:
    •    AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH (AVA), 100%
    •    BäderBetriebe Frankfurt GmbH (BBF), 100%
    •    In-der-City-Bus GmbH (ICB), 100%
    •    Main Mobil Frankfurt GmbH (MMF), 100%
    •    Mainova AG (Mainova), 75,22%
    •    Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF), 100%

Wesentliche Daten
    •    wesentliche Beteiligungen: Fraport AG, 20,01%; Thüga 20,53%
    •    Umsatzerlöse 2015: 2.162,0; Mio. Euro (2014: 2.247,0 Mio. Euro)
    •    Konzernergebnis 2015: 38,0 Mio. Euro (2014: 39,0 Mio. Euro)
    •    Einzelabschluss Stadtwerke Holding 2015: 14,8 Mio. Euro (2014: 3,1 Mio. Euro)
    •    at-Equity-Beteiligungen Ergebnis 2015: 82,9 Mio. Euro (2014: 109,0 Mio. Euro)
    •    Eigenkapitalquote 2015: 23,8 % (2014: 22,9%)
    •    Investitionen 2015: 197,7  Mio. Euro (2014: 201,7 Mio. Euro)
    •    Beschäftigte 2015: 5.505 (2014: 5.589), jeweils Konzern zum Stichtag 31.12.
    •    Auszubildende 2015: 189 (2014: 173) jeweils Konzern zum Stichtag 31.12.

Leistungsprofil der Unternehmensgruppe Stadtwerke Frankfurt am Main:
    •    nachhaltige Infrastrukturbewirtschaftung und  -entwicklung für Frankfurt Rhein-Main, einer der größten Infrastrukturkonzerne in Deutschland
    •    Energie und Wasser für mehr als eine Million Menschen, Erdgas für rund 30 Kommunen - zuverlässig und preisgünstig
    •    umweltschonende Energieerzeugung und thermische Abfallverwertung  - technisch fortschrittlich und hocheffizient
    •    Ausbau und Betrieb des Öffentlichen Nahverkehrs - 2015 nutzten etwa 195 Millionen Fahrgäste unsere Busse, Straßen- und Stadtbahnen
    •    13 Hallen-, Frei- und Erlebnisbäder mit  2,4 Millionen Besuchern 2015

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