Pressemitteilung

Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH stellt Konzernergebnis 2016 vor

19.06.2017

Stadtwerke-Konzern: Daseinsvorsorge auf hohem Niveau für Frankfurt und Umgebung

„Die Unternehmensgruppe hat im Geschäftsjahr 2016 die anspruchsvolle Aufgabe gemeistert, Wirtschaftlichkeit und Daseinsvorsorge miteinander zu vereinbaren. Dies trägt positiv zum guten Image bei, das Frankfurt als Wohnort und als Standort für Unternehmen genießt“, sagte der SWFH Aufsichtsratsvorsitzende und Oberbürgermeister Peter Feldmann am 19. Juni 2017 bei der Bilanzpressekonferenz. Er fügte hinzu: „Die SWFH Gesellschaften erbringen als Verkehrsdienstleister, Energie- und Wasserlieferant sowie in den Bereichen Abfallverbrennung und Schwimmstätten überzeugende Leistungen. Immer getreu unserem Motto: „Aus einer Hand. Für unsere Stadt.“

Im Zentrum der Bilanzpressekonferenz, bei der die Geschäftsführer der SWFH über das Geschäftsjahr 2016 berichteten, standen die Ergebnisse der operativen Tochtergesellschaften in den Geschäftsfeldern Energie- und Wasserversorgung (Mainova), Öffentlicher Personennahverkehr (VGF, ICB, MMF), thermische Abfallverwertung (AVA) und Bäderangebote (BBF). Auch über die aus den werthaltigen Beteiligungen des Konzernverbunds realisierten Erträge wurde Rechenschaft abgelegt. SWFH Geschäftsführer Lothar Herbst sagte: „Die SWFH hat 2016 ein Ergebnis über den Erwartungen erzielt. Es ist uns mit vereinten Kräften gelungen, wirtschaftlich zu handeln und gleichzeitig wesentliche Leistungen der Daseinsvorsorge auf einem guten Niveau zu erbringen.“ Das Konzernergebnis beträgt 55,5 Mio. EUR (2015: 38,0 Mio. EUR). Das Equity-Ergebnis beinhaltet die Entschädigungszahlungen aus dem Manila-Projekt der Fraport; dieser positive Effekt wurde durch die Risikovorsorge im Energiebereich zum Teil neutralisiert. Insbesondere gestiegene Zinserträge aus Steuerguthaben, geringere Zinsaufwendungen aufgrund des niedrigen Zinsniveaus und Darlehenstilgungen sowie der Rückgang des Aufwandes aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus.

Frankfurt wächst. Wir investieren.

Dass neben dem täglichen Betrieb der komplexen Versorgungsinfrastruktur einer modernen Stadt auch der kosten- und arbeitsintensive Erhalt und Ausbau auf der Tagesordnung steht, liegt auf der Hand. Die Investitionen im Geschäftsjahr 2016 fielen erneut hoch aus. „Die SWFH hat insgesamt rund 240 Mio. EUR investiert – vor allem in Erweiterung, Erneuerung und Ausbau der Infrastruktur“, berichtete Herbst.

Frankfurt wächst und es zieht immer mehr Menschen und auch Unternehmen in die Stadt, die eine gute Lebensqualität und eine hervorragende Infrastruktur bietet. Als Konsequenz daraus ergibt sich die Notwendigkeit, entsprechende Versorgungsleistungen anzubieten und in Ausbau und Modernisierung von Energie- und Wasserversorgung, Verkehrsinfrastruktur, Fahrzeuge und den Erhalt der Schwimmstätten zu investieren.

Stabile finanzielle Basis

„Erklärtes Ziel der Stadtwerke Unternehmensgruppe ist‚ nachhaltiges Wirtschaften ohne Eigenkapitalverzehr sicherzustellen. Die Konzerngesellschaften dürfen stolz darauf sein, dass es ihnen trotz schwieriger Rahmenbedingungen erneut gelungen ist, dieses Ziel zu erreichen“, resümierte der Aufsichtsratsvorsitzende, Oberbürgermeister Feldmann. Damit sei die solide Basis auch für die kommenden Jahre ausgebaut worden und der Konzern befinde sich in einer guten Position, um neue Herausforderungen und Aufgaben zu bewältigen. Diese sind und bleiben: stetiges Wachstum der Bevölkerung, ehrgeizige Klimaschutzziele, permanenter Erneuerungsbedarf und steigende Anforderungen an die Infrastruktur einer modernen Metropole, die sich international behauptet.

Stadtwerke und Stadtwerker

Arbeiten in der Unternehmensgruppe Stadtwerke bedeutet, jeden Tag dafür zu sorgen, dass Frankfurt als moderne Stadt gut funktioniert. 2016 waren per 31.12.2016 5.511 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einsatz, die mit ihrer Arbeitskraft zu einer hohen Lebensqualität in Frankfurt beigetragen haben. Mit 203 (2015: 189) technischen und kaufmännischen Auszubildenden, die zukünftig die Unternehmen Mainova, VGF und BBF als ausgebildete Fachkräfte unterstützen werden, investieren die Gesellschaften in ihren Nachwuchs. SWFH Arbeitsdirektor Thomas Wissgott betonte: „Wir danken unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit. Und wir freuen uns, denn geringe Fluktuation unserer Belegschaften und die weiterhin ausgezeichnete Besetzung unserer Ausbildungsplätze belegen, dass wir uns als Arbeitgeber im Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter gut behaupten.“ Neben interessanten Aufgaben in den verschiedenen Geschäftsfeldern der städtischen Infrastruktur punkten die Unternehmen mit Angeboten in den Bereichen Vereinbarkeit, Weiterbildung und betriebliches Gesundheitsmanagement.

Ausblick

„Die SWFH Geschäftsführung geht davon aus, 2017 wieder ein positives Ergebnis zu erzielen, das allerdings unter dem Niveau von 2016 liegen wird. Grund dafür ist, dass das Ergebnis 2016 vom höheren Equity-Ergebnis der Fraport beeinflusst war, das im Berichtszeitraum durch die Entschädigungszahlungen aus dem Manila Projekt zulegte“, so Geschäftsführer Herbst.

 

Pressekontakt
Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH
E-Mail: kommunikation@stadtwerke-frankfurt.de
Tel.: 069 213 235 77
Kurt-Schumacher-Straße 8
60311 Frankfurt am Main www.stadtwerke-frankfurt.de

 

 

Unternehmensgruppe Stadtwerke Frankfurt am Main 2016 auf einen Blick

  • Einer der größten Infrastrukturkonzerne in Deutschland
    Eigentümerin: Stadt Frankfurt am Main (100 %)

Tochtergesellschaften:

  • AVA Abfallverbrennungsanlage Nordweststadt GmbH (AVA), 100 %
  • BäderBetriebe Frankfurt GmbH (BBF), 100 %
  • In-der-City-Bus GmbH (ICB), 100 %
  • Main Mobil Frankfurt GmbH (MMF), 100 %
  • Mainova AG (Mainova), 75,22 %
  • Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH (VGF), 100 %

Eckdaten:

  • Wesentliche Beteiligungen: Fraport AG, 20,00 %; Thüga 20,53 %
  • Umsatzerlöse 2016: 2.209,2 Mio. EUR (2015: 2.162,0 Mio. EUR)
  • Konzernergebnis 2016: 55,5 Mio. EUR (2015: 38,0 Mio. EUR)
  • Einzelabschluss Stadtwerke Holding 2016: 14,2 Mio. EUR (2015: 14,8 Mio. EUR)
  • At-Equity-Beteiligungen, Ergebnis 2016: 82,0 Mio. EUR (2014: 82,9 Mio. EUR)
  • Eigenkapitalquote 2015: 24,2 % (2015: 23,8 %)
  • Investitionen 2016: 239,6 Mio. EUR (2015: 197,7 Mio. EUR)
  • Beschäftigte 2016: 5.511 (2015: 5.505), jeweils Konzern zum Stichtag 31.12.
  • Auszubildende 2016: 203 (2015: 189), jeweils Konzern zum Stichtag 31.12.

Leistungsprofil der Unternehmensgruppe Stadtwerke Frankfurt am Main:

  • Nachhaltige Infrastrukturbewirtschaftung und -entwicklung für Frankfurt und Rhein-Main, einer der größten Infrastrukturkonzerne in Deutschland
  • Energie und Wasser für mehr als eine Million Menschen, Erdgas für rund 30 Kommunen – zuverlässig und preisgünstig
  • Umweltschonende Energieerzeugung und thermische Abfallverwertung – technisch fortschrittlich und hocheffizient
  • Ausbau und Betrieb des Öffentlichen Nahverkehrs – 2016 nutzten etwa 203 Millionen Fahrgäste unsere Busse, Straßen- und Stadtbahnen
  • 13 Hallen-, Frei- und Erlebnisbäder mit 2,4 Millionen Besuchern 2016

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